
Er befällt die Haut der Tiere. Der Wasserhaushalt ihres Körpers wird beeinträchtigt und die Abwehr vor Krankheitserregern geschwächt. Die erkrankten Salamander sterben dann innerhalb von zwei Wochen. In Deutschland, einem „Hotspot“ dieser Seuche, ist diese Krankheit bereits an über siebzig Orten aufgetreten. Der Pilz bildet Sporen, die für lange Zeit ansteckend sind. Es besteht die Gefahr, dass bei Berührung der Salamander oder über anhaftende Erde an den Schuhsohlen von Wanderern diese Krankheit unbeabsichtigt weiterverbreitet wird.
Damit sich die Salamanderpest nicht auch in Baden-Württemberg ausbreitet, hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Amphibienschützer, Naturschutz- und Forstbehörden um Unterstützung bei der Bekämpfung dieser Seuche gebeten.
Der BUND bittet darum, Salamander nicht anzufassen. Wer tote Salamander findet, der möge dies bitte dem BUND möglichst mit Bild und Fundort melden.
Links:
Bundesamt für Naturschutz:
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Landesamt für Umwelt RP: „Salamanderpest“ – Chytridpilz-Erkrankung bedroht den Feuersalamander und andere einheimische Amphibien